Hund und Katze nach Zecken absuchen — mit dem Smartphone

TickSpot Ratgeber · Aktualisiert Juli 2026

Kurz gesagt: Bei Hund und Katze sitzen Zecken bevorzugt dort, wo das Fell dünn und die Haut weich ist: Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Bauch und Innenseiten der Beine. Ein kurzer Check nach jedem Spaziergang findet die meisten Zecken, bevor sie sich festsaugen — und mit der Kamera geht es leichter, als nur mit den Fingern durchs Fell zu tasten.

Die Hotspots bei Hund und Katze

So klappt der Fell-Check

  1. Erst tasten, dann schauen: Streiche mit leichtem Druck gegen die Fellrichtung. Kleine Erhebungen, die sich wie ein Krümel anfühlen, sind Kandidaten.
  2. Fell scheiteln, Kamera drauf: Teile das Fell mit einer Hand und halte mit der anderen die Kamera von TickSpot auf die freigelegte Haut. In der invertierten Ansicht hebt sich eine dunkle Zecke hell von Haut und Fell ab — hilfreich vor allem bei dunklem oder dichtem Fell, wo das Auge kaum Kontrast hat.
  3. Licht an bei dunklem Fell: Das Licht direkt aus der App verbessert den Kontrast zusätzlich.
  4. Einfrieren bei Zappel-Tieren: Bild einfrieren und in Ruhe beurteilen, statt dem Tier mit der Kamera hinterherzujagen.

Zecke gefunden?

Entferne sie mit einer Zeckenzange, -karte oder feinen Pinzette: hautnah greifen, langsam und gerade herausziehen, nicht quetschen und nichts drauftropfen. Die Stichstelle in den Folgetagen im Blick behalten. Wichtig für Katzenhalter: Manche Zeckenschutzmittel für Hunde (etwa mit Permethrin) sind für Katzen giftig — Schutzprodukte immer nur nach tierärztlicher Beratung anwenden.

Nach jedem Spaziergang: TickSpot läuft kostenlos im Browser deines Handys — auch offline unterwegs, wenn du die App auf dem Homescreen installierst.

Fell-Check starten

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei festsitzenden Zecken, die sich nicht entfernen lassen, Entzündungen oder Verhaltensänderungen des Tieres tierärztlichen Rat einholen.